Co-Creation – Die Kraft des gemeinsamen Denkens

mit Georg Michalik

Der Neurowissenschaftler Gerald Hüther sagt „Wenn sich Menschen verbinden, wenn sie gemeinsam ihre Potenziale entfalten, dann entsteht etwas, das mehr ist als Kooperation. Dann können wir von Co-Creation sprechen“. (Hüther, 2016).

Das Neue entsteht aus der Verbindung, es «emergiert». Man könnte sagen, wenn sich Menschen miteinander und in einem Ziel verbinden, wenn Sie eine Sache zusammen verstehen, dann haben sie die Macht die Dinge zu ändern. Denn Menschen besitzen Weisheit, Abwägung, Erfahrungen und Werte. Sie können zielgerichtetes Handeln miteinfliessen lassen und damit das nutzen, was uns Menschen im Kern ausmacht: Einmaligkeit, Kreativität, Unberechenbarkeit und manchmal überraschende Irrationalität, aus der Neues entstehen kann.

Diese Momente nennen wir CoCreation: Die menschliche Verbindung zur Schaffung weiterführender Werte. CoCreation, die nicht dem Zufall überlassen wird, sondern sie bewusst herbeizuführen, sie zu nutzen und aus ihr zu lernen.

Ausgangspunkt der Co-Creation ist ein gemeinsames Ziel. Menschen verbinden sich zu einem kollektiven Bewusstsein und lassen so gemeinsam die Zukunft entstehen. Dadurch werden die inneren Prozesse sichtbar gemacht. So können die Teilnehmer als Individualaspekte des kollektiven Bewusstseins wie ein Ganzes denken, fühlen und entscheiden.

Co-Creation ist mehr als eine Methode, es beinhaltet Mindset und Prozess.

Co-Creation arbeitet mit KMUs, Non-Profit Organisationen und mit Konzernen. Es wird vor allem für die Entwicklung und das Operationalisieren von strategischen Themen und zur Klärung von Reibungsverlusten an Schnittstellen genutzt.
Ziel

Co-Creation wird erst verständlic,h wenn man sie selbst erlebt. Im Onlineseminar soll daher auf zwei Ebenen gearbeitet werden. Zum einen soll auf die Methode eingegangen werden und Co-Creation soll selbst an einem konkreten Thema erlebt werden. Dazu haben wir uns für folgendes Thema entschieden:

«Co-Creation in unseren Organisationen:
Wie können wir die Methode (besser) nutzen.»

Prozess: Durch den Co-Creation-Prozess soll Co-Creation als Methode genutzt werden können. Der Co-Creation-Prozess ist systematisch gestaltet. Die Teilnehmer durchlaufen 8 Schritte mit ca. 15 min Pause nach 4 Schritten.

Ergebnisse: Die Ergebnisse des Co-Creation Workshops können von den Teilnehmenden genutzt werden.

Auf einer zweiten Ebene lernen die Teilnehmenden Co-Creation grundsätzlich und in virtueller Form kennen. Sie erkennen die Nutzungschancen und erhalten einen Einblick, wann sie es in ihrer Arbeit einsetzen können.

Die Ergebnisse werden den Teilnehmern im Nachgang als pdf. zur Verfügung gestellt.

Digitale Tools: Für die Durchführung des Co-Creation Workshops über das Internet werden zwei Tools benötigt:

  • Eine Video Kollaborationsplattform (Zoom)
  • Ein virtuelles White-Board zur Visualisierung des Prozesses, zum Sammeln der Beiträge und zur gemeinsamen Bearbeitung der Ergebnisse (Mural).

    Die notwendigen Tools werden von Michalik CoCreation kostenlos zur Verfügung gestellt. Eine vorgängige Registrierung ist nicht notwendig.

Referent

Dr. Georg Michalik hat sich zum Ziel gesetzt, Organisationen Wege aufzuzeigen, wie sie ihre Potenziale entfalten können. Der Organisationspsychologe, Studium in Mannheim und Zürich, war als Leiter Lernen und Entwicklung in verschiedenen globalen Unternehmen Mitgestalter des Wandels. Heute begleitet er Firmen mit der von ihm entwickelten Co-Creation in ihren Transformationsprozessen. Zu seinen Kunden gehören Multinationals genauso wie KMU und Non-Profit-Unternehmen. Der gebürtige Deutsche lebt seit vielen Jahren in der Nähe von Zürich.